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USB HiFi und HighEnd

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Audio-Computer für die Wiedergabe von Musik über USB selbst bauen Audio-Computer für die Wiedergabe von HighRes Musik über USB-DAC selbst bauen

Der Aufbau eines eigenen Musikcomputers, der HighRes-Dateien speichert und an einen D/A-Wandler weitergibt, ist denkbar einfach und preiswert. In jedem Falle aber empfiehlt sich ein eigener Rechner für die digitale Musikwiedergabe und Verwaltung der Audiodateien den man nahtlos in sein bestehendes Audioequipment integrieren kann.

Von der Rechenleistung genügen alle aktuellen Rechner und Prozessoren, Wert legen sollte man aber unbedingt auf Geräuschentwicklung und grundlegende Netzwerkfunktionalitäten und die Komponenten entsprechend wählen. Nachfolgend eine Teileliste nebst Beschreibung der Einzelkomponenten für einen Audio-PC bzw. USB Musikserver zum Selberbauen, die bei der Kaufauswahl helfen sollte.


MA Recordings - HiRez creative acoustic music

Selbstbau USB Audio Computer - Teileliste

Art Beschreibung ca. Preis
Gehäuse
(1)
Das Gehäuse für einen USB-Audio-PC sollte idealerweise schön klein sein und optisch natürlich etwas her machen. Die Formfaktorgröße muss sich aber am Motherboard orientieren (z.B. Mini-ITX). Empfehlenswert sind Gehäuse mit externem Stecker-Netzteil da dann kein interner Lüfter für das Netzteil verwendet werden muss. 100,00 - 200,00 €
Mainboard & Prozessor
(2)
Als Mainboard (auch Motherboard genannt) empfehlen sich Boards, die spannungsstabilisiert sind und gleich einen Prozessor integriert haben (onboard CPU). Intels Atom Prozessoren stellen hier die ideale Basis für beste klangliche Ergebnisse dar und man findet etliche Boards im Mini-ITX Format welche sogar ohne CPU-Lüfter betrieben werden können (fanless). 100,00 €
Festplatte
(3)
Eine moderne SSD-Platte arbeitet geräuschlos, ist aber sehr teuer. Auch eine gewöhnliche SATA-Platte langt völlig, um digitale Musik zu speichern und man bekommt mehr Speicherplatz fürs Geld. Bei SATA greift man wegen des geringeren Geräuschpegels dann auch eher zu einer Platte mit 5400 Umdrehungen. je nach Art und Speicherplatz 50,00 - 250,00 €
Arbeitsspeicher / RAM
(4)
Der Arbeitsspeicher ist abhängig vom verwendeten Chipsatz des Motherboards, 2 GB (für Linux basierte Systeme) bis 4 GB (Windows / OSX) sollte man aber einbauen und sehr gutes Marken RAM verwenden. Im Idealfall betreibt man die Speichermodule im Dual-Channel-Mode, bestückt das Motherboard also mit zwei gleichen Modulen. 40,00 - 100,00 €
(Kein) Lüfter Für einen lautlosen Audio-Server sollte man lüfterlosen Mainboard-Designs den Vorzug geben. Wer aber auf Nummer sicher gehen will für den empfiehlt sich der Einbau eines sogenannten Low-Noise Lüfters um die Lebensdauer des Musikservers zu erhöhen. Unbedingt zu vermeiden sind eingebaute Netzteile mit Lüftern oder laute Gehäuse-Lüfter. 6,00 - 50,00 €
Geräuschoptimierung Wer Lüfter bzw. normale SATA-Festplatten verbaut für den sind Dämmschaummatten bzw. Antidröhn-Matten aus dem PC- oder Autozubehör ein guter Tipp. Diese einfach auf die Gehäuseinnenseiten und evtl. auf die Festplatte kleben. Es ist erstaunlich, wie viel Ruhe man durch diese Maßnahme in ein Gerät bringen kann. 15,00 - 30,00 €
Sonstiges Beim Einbau des Motherboards in das Gehäuse und dem darauf folgendem Verkabeln sollte man es vermeiden, das HD-Licht anzuschließen. Das Flackern bei jedem Festplattenzugriff kann sonst ungemein stören. 0,00 €
Nach dem Zusammenbau des Audioservers muss man den HiFi-PC nur noch für die bitgenaue digitale Wiedergabe per Computer konfigurieren. Hier kann man wählen zwischen Windows7 und foobar2000, Mac OS X mit Audirvana Free/VOX oder der klanglich vorzuziehenden Linux Variante Music Player Daemon (MPD) unter Debian mit Realtime-Kernel.


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